Geringwertige Wirtschaftsgüter

Unter „geringwertige Wirtschaftsgüter“ sind abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens zu verstehen, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten grundsätzlich nur über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt abgeschrieben werden könnten, wären sie durch § 13 EstG 1988 nicht ausdrücklich von dieser Vorgangsweise ausgenommen.

So können die Anschaffungs- oder Herstellungskosten einer abnutzbaren Anlage sofort unter dem Titel „geringwertiges Wirtschaftsgut“ als Betriebsausgabe absetzen, wenn diese den Betrag von 400,00 € nicht übersteigen.

Der Beurteilung dieser Grenze sind bei Berechtigung zum Vorsteuerabzug die Nettoanschaffungskosten zu Grunde zu legen. Ist ein Vorsteuerabzug ausgeschlossen (weil Sie z.B. als Kleinunternehmer nicht zur Regelbesteuerung optiert haben), sind die Bruttoanschaffungskosten (inkl. Umsatzsteuer) heranzuziehen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von nicht mehr als € 400,00 (netto mit bzw. brutto ohne Vorsteuerabzugsberechtigung) und einer Nutzungsdauer von 1 Jahr nicht im Anlagenverzeichnis zu erfassen, sondern bei der Erfassung des Ausgaben-Belegs der Kategorie „Geringwertige Wirtschaftsgüter (7020)“ zuzuordnen.

Hinweis: Geringwertige Wirtschaftsgüter sind nicht im Anlagenverzeichnis zu erfassen, sondern bei der Erfassung des Ausgaben-Belegs der Kategorie „Geringwertige Wirtschaftsgüter (7020)“ zuzuordnen.

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